2012 Projekt Wildbienen

In Zusammenarbeit mit der „Pro Natura" wurden wir auf das Aussterben der Wildbienen aufmerksam gemacht und somit entschieden wir uns für dieses Projekt. 12 Kinder und Jugendliche und 4 Sozialpädagogen-/innen gehören zu dieser Projektgruppe.

Ziel des Projekts:

- Sensibilisierung und persönliche Auseinandersetzung mit der Artenvielfalt und der Natur
- Gemeinschaftswerk erstellen und Gemeinschafts-sinn fördern
- Erstellen einer Informationstafel

Gelände vor dem Projekt

Durchführung:

Mai - November 2011
- Sensibilisierung in Form von Theorie und spielerischem Heranführen ans
  Thema.
- Erstellen von Bienenhotels und Sammeln von nötigen Materialien im Wald.
- Bepflanzung von Blumen und Sträuchern, die für Wildbienen wichtig sind.
- Gestalten des Wildbienenparadieses:
- Hotels aufhängen, Sandsteinmauer bauen, grosse Holzrugel mit Bohrlöchern
  versehen und eingraben, Holz- und Laubstapel anlegen, Verlegen von
  Steinplatten für einen Beobachtungsplatz.

April - Juni 2012
- Wir beackern den Wiesenplatz und sähen eine Blumenwiese, wir überprüfen, ob
  alle wichtigen Pflanzen vorhanden sind und ob allenfalls Pflanzen, die im Herbst
  gepflanzt wurden, ersetzt werden müssen.
- Wir erstellen eine Informationstafel und feiern ein Abschlussfest

Gelände nach dem Projekt


Rückmeldungen der Kinder und  Jugendlichen zum Projekt:

Sharon:
Das Zusammenbauen der Bienenhäuschen hat mir Spass gemacht, weil ich gerne mit Holz arbeite. Es war ein Abenteuer im Wald beim Äste suchen. Mit Barbara und Tamara war es lustig.

Barbara:
Mir hat das Häuschen anmalen gefallen und das Holz suchen im Wald.
Weniger gut gefallen hat mir das Löcher in der Wiese machen, das war recht streng. Im Wald haben wir ein kleines Abenteuer gehabt, wir haben Tiere gesehen.

Tamara:
Es hat mir gefallen im Wald die Äste zu suchen, weil ich gerne in der Natur bin. Es war auch lustig, mit den andern die Bienenhotels zu bauen.

Bienenhotels bauen

Josef:
Ein Plus war sicher die gute Zusammenarbeit während des ganzen Projekts und der neu entstandene Sitzplatz. Auch freute mich, dass ich an der Eröffnung bzw. Projektpräsentation die Bar betreiben konnte. Es war nicht mein beliebtestes Projekt der WG, trotzdem fand ich es irgendwie sinnvoll.

Dominic:
Wir hatten grosses Wetterglück, es war immer schön während dem Arbeiten. Ich finde es gut, wenn wir einem seltenen Lebewesen ein Zuhause machen.

Cédric:
Die Schilfstäbchen ins Bienenhotel reinstecken brauchte viel Geduld.
Dass wir ein Projekt für die Natur machen, fand ich super, auch das Platten verlegen für den Sitzplatz gefiel mir.

Hotels errichten

Livio:
Es hat mir gefallen, die Sandsteinmauer und den Sitzplatz zu bauen. Das war interessant, man macht es nicht jeden Tag.

Leonora:
Ich fand die Gemeinschaft beim Bienenprojekt lustig. Obwohl ich das Projekt sinnvoll finde, kostete es mich manchmal Überwindung, mich am „freien“ Mittwochnachmittag in die Arbeit zu stürzen.

Marcel:
Wir gingen in den Steinbruch, um geeignete Sandsteine aufzuladen. Es war schmutzig, aber auch sehr interessant. Ausserdem mussten wir Kies für die Bienenwiese holen. Mich erstaunte wie schwer der Haufen Kies, den wir auf den Anhänger schaufelten, war. Das Bienenhotel zu bauen war interessant und eine schwierigere Arbeit, als ich zuerst dachte.

Steine für Trockenmauer

Nathalie:
Ich fand dieses Projekt schön, weil wir viel Neues über Wildbienen gelernt haben. Die Wiese in eine wildere umzugestalten gefiel mir auch sehr.

Raphael:
Mir hat es sehr gut gefallen, das ganz grosse Bienenhotel zusammen mit Cédric, Josef und Urs zu bauen. Wir sind „gefühlte“ sieben Mittwochnachmittage am Bauen gewesen. Das brauchte Ausdauer!

Jessica:
Ich kann noch nicht soviel über das Projekt sagen, weil ich am Projektende neu auf die WG 3 kam. Aber ich finde es schön, wie die Wiese natürlicher wird. Und ich sehe, dass viel Arbeit ins Projekt investiert wurde.

Präsentation am Abschlussfest

Herzlichen Dank an die Initianten, an alle Mitwirkenden und dem Rotary Club St.Gallen für die finanzielle Unterstützung.